Alexander Benz über die Anfänge in Antalya, B2B-Terminierung und den Einstieg ins deutschsprachige Team in Deutschland und im Ausland.
The Voice of your business
CallMe Solutions entstand in Antalya. Was mit einem einzelnen Telefonarbeitsplatz begann, wuchs zu einem deutschsprachigen Team heran. Im Gespräch erzählt Gründer Alexander Benz, wie aus einem ersten Auftrag ein Callcenter wurde, was einen guten B2B-Anruf ausmacht und wie Interessierte aus Deutschland und dem Ausland einsteigen können.
Wie hat CallMe Solutions angefangen?
Ich habe in Antalya angefangen, zunächst allein. Die Idee entstand aus meinem eigenen Interesse an der Arbeit. Nach einem guten Start fragten mich die Unternehmen, für die ich telefonierte, ob ich weitere Aufgaben übernehmen könnte. Irgendwann war klar, dass ich das allein nicht mehr schaffe. Ich sprach Freunde und Bekannte an und fragte, ob sie deutschsprachige Leute kennen, die gerne telefonieren. So wurden aus einer Person erst fünf, dann zehn und schließlich fünfzehn.
Was war einer deiner ersten Aufträge?
Ein größerer Kunde verkaufte Software, die sich erst in einem ausführlichen Beratungsgespräch richtig erklären ließ. Wir suchten gezielt nach Unternehmen, für die diese Lösung interessant sein konnte. Für dieses Projekt wuchs das Team von einer Person auf zehn. Über zwölf Monate lang telefonierten wir im Auftrag des Kunden und vereinbarten Gesprächstermine.
Was passiert bei so einem Anruf?
Unser Gegenüber hat oft gerade etwas anderes zu tun. Deshalb müssen wir schnell und verständlich erklären, warum wir anrufen. An der ersten Antwort hört man häufig schon, ob grundsätzlich Interesse besteht. Ein freundlicher Ton hilft dabei genauso wie die Fähigkeit, sich kurz zu fassen.
Wenn das Thema auf Interesse stößt, vereinbaren wir in der Regel ein 15- bis 30-minütiges Onlinegespräch, etwa über Teams oder Zoom. Dort übernimmt unser Auftraggeber die Beratung und stellt sein Produkt vor. Wir öffnen ihm die Tür zu diesem Gespräch.
Woran merkst du, dass jemand gut ins Team passen könnte?
Ich höre darauf, ob die Stimme lebendig klingt und ob jemand im Gespräch auch mal lacht. Am Telefon sehe ich die Person nicht, aber ich höre, ob sie gerne mit Menschen spricht. Diesen Funken merke ich oft schon in den ersten Minuten. Ebenso wichtig ist, dass jemand ein Nein am Telefon annehmen kann und beim nächsten Gespräch wieder freundlich einsteigt.
Wie läuft die Einarbeitung ab?
Das hängt vom Projekt ab. Bei einer überschaubaren Aufgabe reichen manchmal ein oder zwei Stunden. Bei einem Produkt, das viel Erklärung braucht, kann die Einarbeitung zwei Wochen dauern. Je nach Auftrag arbeiten wir mit unserem eigenen CRM oder mit dem System des Kunden. Dazu gibt es einen Gesprächsleitfaden als Gedächtnisstütze für die Anrufe.
Wie geht es nach der Bewerbung weiter?
Wir lernen uns zunächst in einem Gespräch kennen. Wenn ein passendes Projekt da ist, vereinbaren wir ein Probearbeiten. Das kann einen, drei oder fünf Tage dauern. Nach der Einweisung bekommst du eine eigene Telefonleitung, Zugang zum CRM und konkrete Aufgaben aus dem Kundenprojekt. Dann führst du echte Gespräche und merkst, wie dir die Arbeit liegt. Dazu gehört auch die Erfahrung, dass manche Menschen Interesse haben und andere freundlich oder sehr direkt Nein sagen.
Muss man für die Arbeit in Antalya oder in Deutschland leben?
Für uns zählt vor allem, dass du während der üblichen deutschen Geschäftszeiten erreichbar bist. Der Rahmen liegt meist zwischen 8 und etwa 17 Uhr deutscher Ortszeit. Das passt für Menschen in Deutschland ebenso wie für Menschen, die im Ausland leben. Wenn du zum Beispiel in Neuseeland wohnst, fällt ein Teil dieser Zeit bei dir in die Nacht. Entscheidend ist, ob das für deinen Alltag funktioniert.
Deine Deutschkenntnisse sind Gold wert – in Deutschland genauso wie im Ausland. Wenn du gerne telefonierst, gut zuhörst und schnell auf den Punkt kommst, kannst du dich direkt bei CallMe Solutions bewerben. Zum Bewerbungsformular